Publikationen zum Behinderten-Gleichstellungspaket, zum Umgang und zur Mediation mit behinderten Personen
Außer dem Gesetzestext finden Sie hier von Vereinsmitgliedern, Universitäten, JournalistInnen und FachautorInnen verfaßte Artikel und Bücher zum Behinderten-Gleichstellungspaket und zur Mediation mit behinderten Menschen:
Behinderten-Gleichstellungsgesetz und EU-Richtlinie
Bundesweite Fachtagung 2005 für LehrerInnen für hörbeeinträchtigte SchülerInnen (Klagenfurt 2005)
Sascha FERZ/Peter ADLER, Die Mediation im Behinderten-Gleichstellungsrecht (Graz 2006)
Johannes BECHTOLD, Radl fahrn in Korsika, das wär ne tolle Sache! (Innsbruck 1998)
Kerstin TREFFKORN, Gehörlose Lehrlinge in der Steiermark – Ihre Situation in der Berufsschule und am Arbeitsplatz (Wissenschaftsladen Graz 2000)
BARRIEREFREIHEIT – ZUKUNFT IN TIROL(Diplomarbeit 2006)
Neues Handbuch: ‚Gut gestaltet – gut zu lesen‘ – Handbuch zu barrierearmer Gestaltung von Printmedien der Stadt Münster und der Fachhochschule Münster.
Christian STALZER, Die soziale Situation Gehörloser in Österreich
Christian STALZER, Soziokulturelle Aspekte im Leben gehörloser Menschen – Die traurigerweise verkannte und unterdrückte Kultur der Gehörlosen und ihre soziale Situation
Thomas RAUCH, Arbeitsrecht für Arbeitgeber (f. Österreich), m. CD-ROM.
Linde Verlag Wien 5.Auflage 2006
Marlis PÖRTNER, Brücken bauen.
Menschen mit geistiger Behinderung verstehen und begleiten.
Alfred STEINGRUBER, Der Behindertenbegriff im österreichischen Recht (Diplomarbeit Innsbruck 2000)
Annette SCHWINDT (Übersetzung und Bearbeitung), Wissenswertes für den Umgang mit und das Berichten über Menschen mit Behinderung
Dagmar MAYR-MATTEL, Mediation mit behinderten Menschen (Innsbruck 2004)
Überblick über das Veranstaltungsrecht in Österreich
ICD10 – DIAGNOSENSCHLÜSSEL ICD-10 BMSG 2001
Sabine MANKE, Streitschlichtung von und mit Menschen mit Behinderung (Vortrag 2006)
Eveline LENZ, Mediation für erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung (Diplomarbeit Universität für Humanwissenschaften im Fürstentum Liechtenstein, Diplomlehrgang Mediation, Dezember 2005)
Susanne WEISS und Jutta FUHR (2005), Mediation – eine Chance für Menschen mit geistiger Behinderung ihre Konflikte selbstbestimmter zu lösen. Salzburger Beiträge zur Erziehungswissenschaft, 1/2 (9), 93 – 104. (15)
Katharina BURGER (1996), Praxis integrativer Kindergärten – ein Erfahrungsaustausch (1996)
Christine PETIOKY, Kurt SCHNEIDER (1982), SEXUALITÄT und BEHINDERUNG, Wien 1982
Bundessozialamt, TEP Territorialer Beschäftigungspakt, Salzburg 2006___________________________________________top Behinderten-Gleichstellungsgesetz im Original zum Download (543KB).
Kommentierte Fassung des Behinderten-Gleichstellungsgesetzes vom Aktionsbündnis ‚Österreich für Menschenrechte‘.
RICHTLINIE 2000/78/EG DES RATES vom 27. November 2000 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf
[Link zur englischen Fassung]
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Sascha Ferz / Peter Adler, Mediation im Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz und im Behinderteneinstellungsgesetz in ‚Menschen mit Behinderung. Leben wie andere auch?‘ (hg. Anita Ziegerhofer-Prettenthaler), Leykam, Graz 2006
ISBN: 3-7011-0068-2
Den vorliegenden Sammelband kennzeichnen zwei wesentliche Eigenschaften: Interdisziplinarität und das Zusammenspiel von Theorie und Praxis. Angesehene WissenschafterInnen der Karl-Franzens-Universität und der Fachhochschule Joanneum beleuchten das Thema ‚Menschen mit Behinderung‘ aus der juristischen, kunsthistorischen, literatur- und sprachwissenschaftlichen, pädagogischen, philosophischen sowie theologischen Sicht.
Die rechtlichen Aspekte der mit dem Bundes-Behindertengleichstellungspaket geänderten Gesetze werden werden von Sascha Ferz, Istitut für Österreichische Rechtsgeschichte und europäische Rechtsentwicklung Uni Graz, und Peter Adler, Gründer und Obmann von ‚Mediation ohne Barrieren‘ dargestellt ebenso wie die Gründe, warum unterschiedliche Kenntnisse, Methoden und Tools dafür erforderlich sind.Bestellen bei Amazontop Bundesweite Fachtagung 2005 für LehrerInnen für hörbeeinträchtigte SchülerInnen: In beispielhaften Beiträgen wurde z.B. über ‚Vor- und Nachteile der Integration hörender und hörgeschädigter SchülerInnen‘ (Astrid Weidinger), die tatsächliche Wahrnehmung in ‚Gut hören, aber trotzdem…. Wie wird Schwerhörigkeit im Beruf und Alltag erlebt?‘ (Georg Berger) und über ‚Kunsttherapie als Ansatz zur Integration‘ (Marianne Andritsch-Dundler) berichtet.top

Johannes Bechtold, Radl fahrn in Korsika, das wär ne tolle Sache!
Autonome Lebensformen von und für Menschen mit Behinderung (Innsbruck 1998)
‚Gerade für nichtbehinderte Professionelle ist meines Erachtens die Auseinandersetzung mit dem persönlichen Zugang zu Behinderung von Bedeutung. Speziell in Institutionen, die am Konzept der Stellvertretung festhalten, also Entscheidungen für und über Menschen mit Behinderung treffen, werden sowohl die persönlichen als auch die institutionellen Motive der Stellvertretung unzureichend reflektiert, teils auch bewußt vernachläßigt.‘
Diese Arbeit kann durch einen Klick auf diesen Satz gelesen werden.top Gehörlose Lehrlinge in der Steiermark – Ihre Situation in der Berufsschule und am Arbeitsplatz
Mag. Kerstin Treffkorn (Arbeitspapier 30 / 2000 des Wissenschaftsladens Graz);
initiiert auf Anfrage des ‚Förderzentrums des Landes Steiermark für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche‘ durch den Wissenschaftsladen Graz als Diplomarbeit (Institut für Erziehungswissenschaften, Univ.-Prof. Dr.Peter Rossmann). Das gleichnamige Arbeitspapier 30/2000 ist eine Kurzfassung der wichtigsten Aussagen und Erkenntnisse aus dieser Diplomarbeit.
Eine (Literatur-)übersicht zur Situation gehörloser Menschen in der Berufsausbildung und im Arbeitsleben wird abgerundet durch zahlreiche praxisnahe Hinweise zum Unterricht und zur Zusammenarbeit mit Gehörlosen. – Ergänzt wird diese Übersicht durch eine eigene empirische Untersuchung in Form einer Fragebogenerhebung in der Steiermark, die einen Vergleich zwischen gehörlosen Lehrlingen und ihren hörenden KollegInnen in der Bewertung ihrer Situation ermöglicht.top

BARRIEREFREIHEIT – ZUKUNFT IN TIROLDiplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Magister (FH) für wirtschaftswissenschaftliche Berufe, Innsbruck 2006.
‚In dieser Diplomarbeit wird der Fokus auf mobilitätsbeeinträchtigte Personen gelegt, um den definierten Rahmen dieser wissenschaftlichen Arbeit einhalten zu können. Ziel der Arbeit ist, die Bedärfnisse und Anforderungen der Zielgruppe aufzuzeigen, sozusagen die Ist-Situation plausibel darzulegen. Dabei trifft die Aussage ‚(…) sieben von zehn öffentlichen Bauten sind mit dem Rollstuhl nicht benutzbar‘ [lit.] zu, was der Verfasser auch aus persönlichen Erfahrungen in jedem Fall bestätigen kann. Demzufolge sind mögliche Divergenzen zwischen der theoretischen und praktischen Situation überzeugend darzustellen, konkrete Lösungsansätze für Verbesserungen zu entwickeln und mögliche Umsetzungsstrategien zu präsentieren.
[zur Diplomarbeit im Internet]top

Neues Handbuch; ‚Gut gestaltet – gut zu lesen‘ – Handbuch zu barrierearmer Gestaltung von Printmedien der Stadt Münster und der Fachhochschule Münster.
Eine übersichtliche Gliederung und eine einfache Sprache vereinfachen die Informationsaufnahme auch für Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, die ein geringes Bildungsniveau haben oder lernbehindert sind. Klare und einfache Beispiele zeigen den Leserinnen und Lesern, worauf es bei der ‚Lesbarkeit für alle‘ ankommt.
Artikel darüber in den BIZEPS-Nachrichten.
Das Handbuch ist gegen einen frankierten Rückumschlag (1,45 €) zu beziehen bei Stadt Münster, Presseamt, 48127 Münster.top

Christian Stalzer, Die soziale Situation Gehörloser in Österreich
(.pdf zum Download 196 KB)
und: ‚Soziokulturelle Aspekte im Leben gehörloser Menschen‘ – Die traurigerweise verkannte und unterdrückte Kultur der Gehörlosen und ihre soziale Situationtop

Thomas Rauch, Arbeitsrecht für Arbeitgeber (f. Österreich), m. CD-ROM.
Linde Verlag Wien 5.Auflage 2006
ISBN: 3707309762
Dr. Thomas Rauch, Jurist, seit 1992 im arbeitsrechtlichen Bereich der Wirtschaftkammer Wien (WKW) tätig, berät Arbeitgeber (Mitglieder der WKW) in arbeits- und sozialrechtlichen Angelegenheiten, vertritt diese in arbeitsgerichtlichen Verfahren, Gesetzesbegutachtungen etc.
Das Buch stellt in verständlicher und kompakter Weise die in der Praxis wichtigsten Bereiche des Arbeitsrechts dar und gibt Tipps, wie der Arbeitgeber typische bzw. häufig kostspielige Fehler und Mängel vermeiden kann. Darüber hinaus soll durch zahlreiche in den Text integrierte Muster ein möglichst einfacher und rascher Zugang zu geeigneten Formulierungen für Erklärungen und Vereinbarungen ermöglicht werden.
Die Bestimmungen des Behinderten-Gleichstellungsgesetzes sind bereits eingearbeitet. Bestellen bei Amazontop

Marlis Pörtner, Brücken bauen.
Menschen mit geistiger Behinderung verstehen und begleiten.
ausführliche Beschreibung
Bestellen bei Amazontop Alfred STEINGRUBER, Der Behindertenbegriff im österreichischen Recht (Diplomarbeit Innsbruck 2000)top Wissenswertes für den Umgang mit und das Berichten über Menschen mit Behinderung
Basierend auf: ‚IPC-Guidelines – Reporting on persons with disability”
Übersetzt und bearbeitet von: Annette Schwindt, schwindt-pr, Bonntop

Dagmar Mayr-Mattel,
Mediation mit behinderten Menschen, Diplomarbeit Ausbildung MediatorIn, WIFI Innsbruck, 2004
Sie können die Diplomarbeit hier herunterladen (139 KB)top Zum Veranstaltungsrecht (Barrierefreiheit): Überblick über das Veranstaltungsrecht in Österreich
Die Mediation im Behinderten-Gleichstellungsgesetz (OeZIV-Zeitung) Nr. 4 / 2005)
Warum Mediation vor der Klage? (BIZEPS Info Online 1.11.2005)
Vorträge und Präsentationen:
Vortrag vor dem Berufsverband österreichischer PsychologInnen 7.12.2005
Seminar für Personalverantwortliche der Erzdiözese Wien
Vortrag Forum Wirtschaftsmediation 24.11.2005top ICD10 – DIAGNOSENSCHLÜSSEL ICD-10 BMSG 2001
Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter GesundheitGesundheitsprobleme, 10. Revision, BMSG-Version 2001 Download vom Server des Finanzministeriumstop

Sabine MANKE, Streitschlichtung von und mit Menschen mit Behinderung (Vortrag 2006)
Die Autorin ist Ergotherapeutin, Kunsttherapeutin, Mediatorin i.A. und arbeitet für die Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH. In Ihrem Vortrag beschreibt sie das Projekt ‚StreitschlichterInnen‘ in der Werkstatt Rodenkirchen der Gemeinnützige Werkstätten Köln (speziell für Menschen mit geistiger Behinderung und

herausforderndem Verhalten).
Ausgehend von Roland Schülers These ‚Wer streiten kann, kann auch Streit schlichten‘ wurde ein Team von StreitschlichterInnen innerhalb der Werkstatt ausgebildet. Download des Vortrags von Sabine Manke (1,7 MB !)top

Eveline LENZ, Mediation für erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung (Diplomarbeit Universität für Humanwissenschaften im Fürstentum Liechtenstein, Diplomlehrgang Mediation, Dezember 2005)
Die Arbeit zeigt auf, dass Mediation mit geistig behinderten Menschen möglich ist. Mediation eignet sich gemäss den Erkenntnissen in der Martinstiftung, Erlenbach (CH) und der GWK (Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH), Rodenkirchen (D) als Mittel zur Konfliktbearbeitung zwischen geistig behinderten Menschen.
Auf der Homepage des ‚SVM – ASM Schweizerischer Verein für Mediation‘ finden Sie eine Zusammenfassung der Arbeit durch die Autorin Evelyne Lenz
Die vollständige Diplomarbeit kann bei der Autorin über email eglenz@bluewin.ch oder per Tel. +41-79-676 40 61 bzw. Tel. +41-44 951 15 26 oder per Brief (Schärackerstrasse 9, CH-8330 Pfäffikon) bestellt werden.top Susanne WEISS und Jutta FUHR (2005), Mediation – eine Chance für Menschen mit geistiger Behinderung ihre Konflikte selbstbestimmter zu lösen. Salzburger Beiträge zur Erziehungswissenschaft, 1/2 (9), 93 – 104. (15)
Für Menschen mit geistiger Behinderung wird Mediation noch selten eingesetzt bzw. in der Mediationsliteratur sogar als wenig hilfreich beschrieben. Die Autorinnen nehmen aber an, dass auch für einen Teil dieser Personengruppe Mediation eine Möglichkeit ist, Streitsituationen selbstbestimmter zu lösen. Hierzu müssen aber bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.
Es werden Grundvoraussetzungen bei den Mediand/innen, den Mediator/innen und dem sozialen Umfeld dargestellt und erste Erkenntnisse aus praktischen Umsetzungen (Fällen, Workshops) dokumentiert. Als Abschluß werden Grenzen und Chancen der Einsatzmöglichkeit von Mediation bei Menschen mit geistiger Behinderung aufgezeigt.
Sie finden die Arbeit ‚Mediation – eine Chance für Menschen mit geistiger Behinderung ihre Konflikte selbstbestimmter zu lösen‘ hier zum DOWNLOAD (164 KB).top Alexandra WAMBACHER, Vorschulische Förderung von gehörlosen und schwerhörigen Kindern in Österreich, Dänemark und Großbritannien (2001)
top Katharina BURGER, Praxis integrativer Kindergärten – ein Erfahrungsaustausch
Einleitungsreferat beim Arbeitskreis 3, Tagesbericht zum 11. Österreichischen Symposium für die Integration behinderter Menschen ‚Es ist normal, verschieden zu sein‘. Veranstaltungszeitraum: 6. – 8. Juni 1996 in Innsbruck. Veranstalter: ‚Tafie – Tiroler Arbeitskreis für integrative Erziehung‘ in Zusammenarbeit mit der ‚Tiroler Vereinigung zugunsten behinderter Kinder‘ und dem ‚Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck‘.top Christine PETIOKY, Kurt SCHNEIDER:
SEXUALITÄT und BEHINDERUNG
Ein Gesprächsprotokoll über Emanzipation und sexuelle Erfahrungen einer Frau in:
Forster, Rudolf/ Schönwiese, Volker (Hrsg.): BEHINDERTENALLTAG – wie man behindert wird, Jugend und Volk, Wien 1982, S. 57 – 68
top Die Broschüre ‚Unternehmen sozial – Arbeit und Behinderung 2006‘ gibt einen guten Überblick über Möglichkeiten, Chancen und Förderungen rund um die Beschäftigung von behinderten MitarbeiterInnen.
An dieser Übersicht hat auch die eigtragene Mediatorin Mag.Dr. Christine Innerhofer mitgearbeitet.
Besonders wertvoll sind die ‚8 Tipps für Unternehmen‘ auf Seite 64 !